Umweltbildungszentrum Licherode
Ökologisches Schullandheim und Tagungshaus
Angebote zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Wir tun was fürs Klima!

Projekttage an der Ernst-von-Harnack Schule

„Ich nehme mir vor, mehr zu laufen und Fahrrad zu fahren“, hat Samuel auf seinen Handabdruck geschrieben. Der Handabdruck symbolisiert sein eigenes Vorhaben, um weniger klimaschädliches CO2 zu produzieren. Die beiden vierten Klassen der Ernst-von-Harnack Schule Bad Hersfeld beschäftigten sich je einen Vormittag lang damit, was ihr Sachunterrichtsthema „Wald“ und ihr eigener Alltag eigentlich mit dem Klima zu tun haben.

Versuche zum Treibhauseffekt

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Dazu führten sie gemeinsam mit Lena Heilmann vom Umweltbildungszentrum Licherode verschiedene Versuche durch und beobachteten anhand eines kleinen Modells, wie sich schmelzendes Eis auf den Meeresspiegel auswirkt. Gemeinsam erarbeiteten sich die Kinder altersgerecht aufbereitet die grundlegenden Zusammenhänge des Treibhauseffektes. Ein Spiel mit Texten über den Alltag von Kindern in anderen Regionen der Erde, eröffnete völlig neue, globale Perspektiven. „Wir haben ja Glück, dass wir hier leben!“ stellen einige erstaunt fest. Die Klassenlehrer Bianca Momberger und Steffen Cholewa freuten sich über ihre interessierten Schüler, die sich gerne noch länger mit diesen Themenbereich beschäftigt hätten. „Nächstes Mal planen wir für ein solches Projekt mehr Zeit ein!“, sind sich die beiden einig.

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen (ANU) organisiert die Klima-Projekttage mit finanzieller Unterstützung aus dem Klimaschutzplan. Das Umweltbildungszentren Licherode führt sie an Schulen in der Region durch.

Mir gefällt am KinderHandBuch besonders gut, dass es Kinder als Akteure in der Gesellschaft ernst nimmt. Die zehn Tipps sind konkret und beziehen sich auf den Alltag von Kindern. Zudem enthält das Buch wichtige Hintergrundinformationen für die jungen Leserinnen und Leser. Ich hoffe, das Buch wird in vielen Familien und an vielen Schulen gelesen.

Prof. Dr. Friederike Heinzel, Universität Kassel