Umweltbildungszentrum Licherode
Ökologisches Schullandheim und Tagungshaus
Angebote zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Zeitzeugin Barbara Grumm

Kurzbiografie:

Geb.1956 in Planegg/München, Schulbesuch bis zum Abitur 1975.

1975-1981 Studium der Agrarwissenschaften (Pflanzenproduktion) in Gießen und in Weihenstephan, Abschluss Diplom. Bis 1984 Berufserfahrung im Ökologisch orientierten Land- und Gartenbau in verschiedenen Betrieben.

1984-1987 als Entwicklungshelferin des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) in Thailand. Anschließend bis 1990 Fortbildung und Referententätigkeit im Naturschutz- und Umweltbereich in Berlin. Mehrjährige Tätigkeit beim Pflanzenschutzdienst in Kassel-Harleshausen, Versuche zur biologischen Schädlingsbekämpfung.

Seit 2001 selbständig als Referentin für den Bereich Umwelt und Globales Lernen, Durchführung von Vorträgen und Projekten für Bildung trifft Entwicklung (BTE) und als Senior-Umwelttrainerin.

Zu folgenden Themen kann / möchte ich als Zeitzeuge berichten:

Meine Kindheit in den 1960ern

Ich erzähle z.B.

  • vom Alltag unserer Familie in einer engen Mietswohnung mit Ofenheizung, wöchentlichem Waschtag
  • von großer Freiheit bei wilden Spielen und Naturerlebnissen
  • von der damaligen Schulzeit, wie wir unsere Freizeit gestalteten
  • von der Anschaffung von ’Luxusgütern’ Waschmaschine, Telefon und Fernseher
  • von Erntearbeiten in der Landwirtschaft

Mit authentischen Gegenständen, alten Fotos und Dias wird die Vergangenheit wieder lebendig, für Kinder ab 5 Jahren.

Die Pionierphase des Ökolandbaus

 In den 1970-iger Jahren waren Bioangebote in Supermärkten noch unvorstellbar. In dieser Zeit stellten einige Landwirte ihre Betriebe auf ökologisch orientierte Wirtschaftsweise um. Mein persönlicher Einstieg in die ökologische Landwirtschaft war die einjährige Mitarbeit auf einem kleinen Forschungsbetrieb mit organisch-biologischer Wirtschaftsweise und artgerechter Tierhaltung.

Mein Bericht ist geeignet für Jugendliche ab Sek.I

Arbeit als Entwicklungshelferin

Ab April 1984 verbrachte ich für mehr als 3 Jahre in der völlig fremden Welt Thailands. Dort lebte und arbeitete ich im sogen. „Isaan“, dem bitterarmen Nordosten des Landes, als Entwicklungshelferin des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED).

Mein Bildervortrag lässt diese unvergessliche Zeit in einer exotischen Welt mit äußerst liebenswerten Menschen lebendig werden.

  • eine Bilderreise für Jugendliche ab Sek.I

Einsatzorte und Einsatzzeiten

bevorzugte Einsatzstellen
Vorschule (KiTa) Grundschule Sek. I Sek. II Berufl. Schule Förderschule freie Wahl
X X X X X X Erwachsenenbildung, Senioren
 
bevorzugte Einsatzorte
Kreis Hersfeld-Rotenburg Sonstiges freie Wahl    
    alle Orte    
 
bevorzugte Einsatzzeit
Vormittag Nachmittag Wochentage Sonstiges freie Wahl    
X X        

Besonderheiten

Bilder und eigene Fotos spielen bei meinen Veranstaltungen eine große Rolle nach dem Motto: „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.

Außerdem bin ich seit meiner Schulzeit künstlerisch aktiv. Viele Thailandmotive habe ich in Aquarelle, Öl- und Acrylbilder umgesetzt; es entstand eine eigene Bilderausstellung.

Mit Kindern habe ich etliche Wochenendworkshops zum Bereich „Kunst und Globales Lernen“ durchgeführt. Hierzu gab es eine eigene Ausstellung im Bad Hersfelder Landratsamt.

Auch bei diesem Projekt wäre es evtl. denkbar und spannend, teilnehmende Kinder und Jugendliche die Eindrücke meiner Zeitzeugenberichte in künstlerische Arbeiten umsetzen zu lassen und eine kleine Ausstellung zu gestalten.